Donnerschild-Clan

Hier ist das Zuhause des Donnerschild-Clans, eine RP-PVP Gemeinschaft auf dem Realm Kult der Verdammten, basierend auf dem MMORPG World of Warcraft.
 
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 Akkara´s Rückkehr

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Akkara
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BeitragThema: Akkara´s Rückkehr   Di Mai 08, 2018 2:47 pm

Orgrimmar. Nach den schweren Kämpfen gegen die Legion kehrten viele tapfere Kämpfer Stück für Stück in die Hauptstädte ihrer Fraktion zurück. Die Gassen waren voll, sehr belebt und als erste Sammel- und Anlaufstelle boten die Hauptstädte viel Platz. Händler positionierten sich geschickt an den Rändern, um lauthals ihre Waren anzubieten und Familien warteten ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Krieger. Auf Akkara wartete niemand. Die Orcin schob sich an und zwischen den anderen hindurch, gefolgt von ihrem knurrenden Wolfsbegleiter. Stand ihr jemand im Weg, oder wagte es sie mit irgendwelchen Angeboten aufhalten zu wollen, ruppte sie jene Personen einfach auf die Seiten, um durch das Gedränge zu gelangen. Akkara hasste Massenaufläufe, die meist nichts Gutes verhießen.

Eine gefühlte Ewigkeit später fand die Orcin etwas abseits von Durotar ein schattiges Plätzchen zum Schutz vor der prallen Mittagssonne. Zeit zum Durchatmen, sich einen kräftigen Schluck Wasser aus dem Trinkschlauch zu gönnen und mit dem tierischen Begleiter die letzte Essensration zu teilen. Gesättigt nutzte sie den Moment, um aus ihrem Leinenbeutel einen Folianten zu nehmen. Mit einem Bleigriffel in der Hand konnte sie sich ihren Aufzeichnungen widmen.

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Ankunft.

Wie lange es her war unklar. Die trockene Luft habe ich nicht vermisst, anders als kühles Bier. Tavernen mehr als überfüllt gewesen, anstellen oder durchschlagen. Letzteres mit Erfolg vollzogen, jedoch einige unschöne Flecken kassiert. Egal, hat sich gelohnt! Viel Gerede um Nichts, jedoch plapperte Gamon über Gerüchte bevor er eines über den Schädel bekommen hatte: Spaltung vom Donneraxt-Clan, Urmug unter eigenem Banner unterwegs. Von Feralas war die Rede.

*Urmug … den Namen kenne ich?*

Was nun tun? Ich denke der Sache auf den Zahn fühlen, ja. Und das Schreiben weiter üben, auch wenn es nicht mehr von Nöten wäre. *Endlich keine Späher Berichte mehr!

-Wasser
-Reitwolf
-Trockenfleisch
-Schleifstein
-Bleigriffel II+I
-Köcher


Nicht vergessen, wichtig! Habe eh nichts anderes vor, Gerüchten also folgen und vernichten. Tokha ratzt noch fertig, danach Dinge besorgen und los. Gespannt auf den Weg und was wir erleben werden. Endlich wieder Fallen legen und auf gemeinsame Jagd, alleine mit Tokha gehen! Freue mich!

Akkara Ende

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Die dunkelhäutige Orcin verstaute zufrieden das lederne Buch zurück in ihren Beutel und überschlug zum Dösen die massiven Kettenstiefel übereinander. Sie würde sich nun selbst ein wenig ausruhen, ehe sie und ihr Kampfgefährte zum neuen Abenteuer aufbrechen würden.
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Akkara
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BeitragThema: Re: Akkara´s Rückkehr   Di Mai 29, 2018 1:56 pm

Charakter-Story
Auf den Fersen

Die Reise auf dem kleinen Schiff war alles andere als komfortabel. Der forsche Wellengang war einfach nichts für Akkara, so konnte gut die Erleichterung der Orcin aus ihren Augen abgelesen werden, als ihre klirrenden Kettenstiefel den sandigen, aber dennoch festen Boden unter sich verspürten. Sie musste sich sputen, denn ein zu langer Aufenthalt des Schiffes wäre auffällig gewesen. Alles was sie brauchte war an ihrem Reitwolf befestigt, welchen sie sich vor Aufbruch ihres Abenteuers noch beschaffen musste. Auch Tokha, ihr schwarzer und gut ausgebildeter Wolfsbegleiter, war mit von der Partie und konnte es kaum erwarten von dem schaukelnden, kleinen Karren zu kommen.

Rasch schwang sich Akkara auf den Rücken des Reittieres und trieb ihn zur Bewegung an. Der Strand lag ruhig aber frei, sie mussten zügig an den Rand von Feralas gelangen, um im grünen Dickicht des Dschungels von der Bildfläche zu verschwinden.

Auch die Mitfahrgelegenheit fackelte nicht lange und setzte flüchtig die Segel um schnell weiterzuziehen. Die imposanten Bäume des Dschungels glichen den Palisaden eines Schutzwalls, breit, hoch und so dicht bewachsen, dass nur schwer ein Durchkommen außerhalb der Pfade möglich war. Selbst die Geräuschkulisse war plötzlich eine andere. Das Meeresrauschen wurde von den Pflanzen des Dschungels förmlich verschluckt und der eben noch wehende Wind wurde komplett vom Zirpen und Quaken der heimischen Tierwelt abgelöst.

Kritisch wurde die Umgebung in Augenschein genommen, jeder Tritt hier sollte gut überlegt sein, da gespaltete Erdplatten hier Normalität waren. So konnte ein noch so gerade wirkender Weg plötzlich zu einem Kletterabenteuer werden. Die Trampelpfade hingegen waren gut sichtbar, zu gut für Akkaras Geschmack. Die Orcin zog es weiterhin lieber vor etwas Abseits zu reisen, dort wo der weiche, Moosbedeckte Boden keine Fuß- oder Pfoten abdrücke hinterlassen konnte. Das erschwerte die Erkundung zwar ein wenig, aber dies war es ihr Wert und es dauerte nicht lange, da sollte ihre Sturheit auch belohnt werden.

Stimmen waren es, die sie zuerst wahrnahm. Dann folgten marschierende Fußschritte und die Geräusche von majestätischen Säblern. Rasch führte Akkara ihre beiden Begleiter hinter einen breiten Baum und ließ sie dort warten. Sie selbst schlich sich ein kleines Stückchen näher, um aus dem Dickicht einen besseren Blick haben zu können. Ein Kaldoreitrupp kreuzte ihren Weg und scheinbar waren sie schlechter Laune. Die Orcin verstand zwar kein einziges gesprochene Wort, aber die kraftvollen Ausdrücke und Handbewegungen ließen daraus schließen, dass sie eine unschöne Begegnung mit irgendwas, oder jemanden gehabt haben mussten. Einer der Reitenden hielt sich die Schulter, aus welcher noch ein Pfeil herausschaute.

Ihr Atmen stockte, als das Trüppchen kurz anhielt. Vor Akkara stand einer der Nachelfen. Ein Hinterhalt wäre für die Orcin undenkbar gewesen, sie hatte eine andere Mission zu erfüllen, auf die sie sich konzentrieren musste. Die Laute der Kaldorei warfen Fragen auf, doch offenbar machten sie eine kurze Rast und der Nachtelf verrichtete seine Notdurft inmitten des Gebüsches, wo die Orcin ausharren musste. Zum Glück bevorzugte jener Herr eine kleine Nische, ein paar Schritte von ihr entfernt. Als die Säbler getränkt wurden und der Trupp seine Rast beendet hatte, zogen sie langsamen Schrittes weiter. Der verwundete Reiter nutzte seinen Zorn, um sich den Pfeil aus der Schulter zu ziehen. Dank einer kleinen Unachtsamkeit lag dieser beim Weiterziehen inmitten auf dem Pfad und wartete förmlich auf Akkara.

Es sollten jedoch noch einige Momente vergehen, ehe sie sich sicher sein konnte alleine zu sein und nicht in eine Falle zu tappen. Sie ließ Tokha apportieren und besah sich selbst bei einer kleinen Pause den Pfeil ein wenig genauer an. Die Spitze schien durch eine Schmiede hergestellt worden zu sein, da sie keinen Kanten vorwies. Die Federn am Ende waren natürlich und kurz, ein Pfeil der schnell in seiner Geschwindigkeit ein Ziel finden würde. Dieser Anhaltspunkt war besser als keiner, schnell wurde er in ihrem eigenen Köcher verstaut und ihr Tagebuch, samt Bleigriffel gezogen, um sich Notizen zu machen.

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Überlebt.

Schiffe werde ich nie mögen. Rauf und runter, rauf und runter! Mein Mageninhalt drehte sich seit Tagen und ich konnte nichts essen. Es gab fast jeden Tag Fisch, ich kann ihn nicht mehr sehen. Zum Glück im Wald angekommen, der Geruch ist hier nicht besser und stickig. Feindkontakt verlief ruhig, hatten wohl andere Sorgen. Ein Pfeil könnte meinen Weg weiter bringen, werde der Sache nach einer Runde Schlaf nachgehen. Zwei Tage reicht das Essen, aber hier ist viel Leben.
Tokha wittert noch keine Orcs, aber den Pfeil mag sie, vielleicht haben wir Glück, abwarten. Sollte mein Ziel echt sein, weiß ich nicht wie ein Treffen aussehen wird, blutig? Direkte Wege weiter meiden, aber Vorsicht vor Felsspalten!

Akkara Ende

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Unter den Worten zeichnete sie mit dem Bleigriffel den reitenden Kaldorei, der schmerzverzerrend den Pfeil aus seiner Schulter zog. Ebenso zeichnete sie sich im Gebüsch und den anderen, der sich quasi neben ihr erleichterte. Mit einem breitem Grinsen im Gesicht lehnte Akkara ist am Stamm an und betrachtete noch ein wenig ihre beiden Begleiter, ehe sie selbst auch zur Ruhe fand und erschöpft einschlief.
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Akkara
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BeitragThema: Re: Akkara´s Rückkehr   Fr Jun 01, 2018 11:39 am

Akkara´s Charakterstory
Dem Ziel ganz nahe

Ihre Rast fand ein unsanftes Ende, als Akkara von einer feuchten Wolfsnase im Gesicht geweckt wurde. Tokha schien etwas gehört zu haben, da seine Lauscher spitz nach oben gerichtet waren. Kurz die letzten Gedanken abgeschüttelt setzte sich die Orcin auf und horchte nun selbst in die Richtung, welche der Wolf fixierte. Der Abend war bereits angebrochen und es war dunkel. Selbst der Mondschein hatte seine Schwierigkeiten die dichten Baumkronen zu durchbrechen und die tagaktiven Waldbewohner schwiegen. Es war still und eigentlich nicht der rechte Zeitpunkt, um aufzubrechen, doch Tokha´s Verhalten wies eindeutig darauf hin, dass er mit seinem Rudel genau in diesem Moment weiter wollte.

Akkara verließ sich auf die Instinkte ihres Begleiters und sattelte ihren Reitwolf. Auch wenn es zu Fuß womöglich sicherer gewesen wäre, sie wollte keine Spuren von sich hinterlassen. Pfoten waren in einem Wald unauffälliger als feste Kettenstiefel. Ohne Licht würde sie nun komplett auf beide Wölfe verlassen müssen und hoffte nicht in einen Felsspalt abzurutschen. Tokha führte selbstbewusst und mit langsamen Schritten voran, während die Orcin versuchte die dunkle Nacht im Blickfeld zu halten. Die Geräuschkulisse war fremd und etwas unheimlich.

Was in solchen finsteren Wachmomenten der Verstand und das Unterbewusstsein mit einem anstellen können war wohl noch merkwürdiger. Akkara meinte Stimmen oder Schritte hinter, neben sich wahrzunehmen, dass sie sich verfolgt fühlte. Solch eine Anspannung zu ignorieren wäre ebenso erleichternd wie unvorsichtig zugleich. Am liebsten hätte die Orcin blind in den düsteren Wald geschossen, nur damit sie sicher sein konnte etwas Falsches gehört zu haben. So beugte sich zu einer Satteltasche hinunter, holte ein Seil aus dem Leder und begann sich um die Hüfte am Reitwolf gut und straff festzubinden. Ihr blieb nichts weiter übrig, als den Tieren blind zu vertrauen. Akkara schloss die Augen und versuchte gegen die Stimmen in ihrem Bewusstsein anzukämpfen, indem sie tief und ruhig atmete. Zu viel schwirrte ihr in den letzten Tagen, Wochen und Monaten im Schädel herum.

Wie lange Tokha das kleine Rudel durch den nächtlichen Wald führte war ungewiss. Akkara öffnete erst wieder ihre Augen, als sie stehen blieben und der Leitwolf wie versteinert und mit aufgerichteten Ohren ins dunkle Nichts starrte. Die Orcin löste das Seil wieder und rutschte aus dem Sattel. Sie kniete sich neben den Wolf, schob mit einer Hand die Äste vom Gestrüpp beiseite und wurde fast vom prasselnden Flammenschein geblendet. Das Rudel befand sich auf einer kleinen Anhöhe, die gut versteckt und umringt von dichten Büschen und breiten Farne, in unmittelbarer Nähe einer Bastion lag. Hören konnte sie nichts, der Wind wehte in entgegengesetzte Richtung, was sie gut an den Flammen eines großen Feuers erkennen konnte.

Hohe, eng aneinandergebundene Pfähle bildeten einen stabilen Palisadenzaun. Große, patrouillierende Schatten gaben dem Ganzen ein seltsames, gespenstisches Flair. Leiber konnte sie keine sehen, die schienen fast von der Dunkelheit der Nacht komplett verschluckt worden zu sein.

Akkara legte mit einem zufriedenen Grinsen ihre Hand auf Tokha´s Schädel, um lobend ihre Fingerspitzen auf seinem Fell immer wieder zusammen zu ziehen. Die Orcin kramte aus einer weiteren Satteltasche einen kleinen Kerzenstumpen hervor und entzündete gut geschützt im Dickicht mit ihren zwei Feuersteinen den Docht an, um einen weiteren Eintrag in ihr Tagebuch zu schreiben.

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Angekommen?

Tokha brachte mich in derselben Nacht noch weiter in den Wald hinein. Ein Sturkopf, aber der Wind stand scheinbar günstig, dass er etwas wittern konnte. Sind nun gut versteckt hier, die Kerze ist zu schwach um uns zu verraten. Ein Glück das ich sie aus der Hafenspelunke mitgenommen hatte. Stand einfach so auf dem Tisch rum.

Ob wir am Ziel sind weiß ich noch nicht, zu dunkel. Die Schatten sehen nicht wie die von Orcs aus, vielleicht Oger? Hatte mich bei der Nachtwanderung am Sattel festgebunden, die Stimmen im Kopf waren zu laut und wollten mich blenden. War das Angst? Auch das weiß ich nicht, aber sie verfolgen mich bis in meine Träume.

Am hellen Tage werden wir sehen, wo wir stecken, gleich noch etwas ratzen und Versteck ausbauen. Werden hier wohl etwas bleiben, bis ich weiß wer hinter den hohen Zäunen lebt. Versuche mir immer wieder ein Gegenüberstehen mit meinem Ziel vorzustellen, es endet immer unschön.
Abwarten.

Akkara Ende

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Da das kleine Rudel sich weiter noch bedeckt halten musste, richtete sich Akkara in ihrem Versteck ein wenig ein. Ihr Reitwolf, zu dem sie durch diese Nachtwanderung etwas mehr Bindung aufbauen konnte, wurde vom schweren Sattelzeug befreit. Futter und Wasser wurde gerecht geteilt und auch Tokha durfte endlich seinen kleinen, gewebten Teppich als Unterlage wieder neben sich wissen. Lange dauerte es nicht, da drehte sich der Wind erneut und nun konnte sie ein paar tiefe Klänge aus der Bastion vernehmen. Ob es sich dabei um den gesuchten Clan handelte, sollten die nächsten Tage zeigen.
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